Gisela Neuenhahn (geb. 1943) verbindet in ihrem Leben zwei große Leidenschaften: die Musik und die Malerei. Nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig war sie über viele Jahre als 1. Violinistin fest im Potsdamer Kulturleben verankert, unter anderem am Hans-Otto-Theater und bei der Brandenburgischen Philharmonie. Seit 2001 widmet sie sich ganz der freischaffenden Malerei. Diese tiefe Verbindung zur Musik spiegelt sich auch in ihren visuellen Werken wider, die oft wie feine, farbige Kompositionen wirken.
Die Ausstellung lädt dazu ein, den Blick für die leisen, oft flüchtigen Momente des Lebens zu öffnen. Für Gisela Neuenhahn ist ein Bild immer eine persönliche Findung – ein feiner Kristallisationspunkt, der aus dem Aufleuchten eines Sonnenstrahls, der Intensität eines Blickes oder der puren Anmut einer Bewegung entsteht.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen die feinen Zwischentöne, die sich sprachlich nur schwer formulieren lassen. Es ist das Zusammenspiel von Licht, Luft, Schatten und Dämmerung, das in ihren Bildern lebendig wird. Ein bewusster, zweiter Blick auf die Dinge eröffnet den Betrachtern dabei ganz neue, eigene Sichtweisen.
Sammlung statt Zerstreuung
In einer von Hektik und Reizüberflutung geprägten Zeit setzen die gezeigten Werke einen bewussten Gegenpol. Gisela Neuenhahn möchte die Aufmerksamkeit wieder vermehrt auf die Poesie in der Landschaft und im Alltag lenken. Ihre Bilder sind eine Einladung zum Innehalten, zum Verweilen und zur inneren Einkehr – ganz nach dem Leitmotiv: Sammlung statt Zerstreuung.
Wir laden Sie herzlich zur feierlichen Vernissage am 1. Juli ab 18 Uhr im gemütlichen Ambiente des Cafés BOHNEVIELLE im Potsdamer Holländischen Viertel ein. Genießen Sie den Abend bei guten Gesprächen und lassen Sie die klangvolle Welt der Farben auf sich wirken.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

